Yoga

Yoga on Mountainist eine Jahrtausende alte Wissenschaft, die sich mit moralischen Werten, mit körperlichen und emotionalen Faktoren zur persönlichen Weiterentwicklung beschäftigt. Ca. 200 bis 400 vor Christus entwickelte der indische Weise Patanjali Ashtanga Yoga. In den Yogasutren beschreiben 185 Aphorismen die Philosophie und Praxis des klassischen Yoga.

Aṣhtanga Yoga heißt wörtlich übersetzt: „Die Acht Glieder der Einheit“:

  • Yama – Ethik
  • Niyama – Selbstdisziplin
  • Asana – Körperstellung
  • Pranayama – Kontrolle über das Prana (Die Lebensenergie)
  • Pratyahara – Zurückziehen der Sinne
  • Dharana – Konzentration
  • Dhyana – Meditation
  • Samadhi – Erleuchtung und Selbstverwirklichung

Ashtanga Vinyasa Yoga
ist in 6 Serien aufgebaut, die aus einer festgelegten Abfolge von Asanas bestehen. Atmung und Bewegung werden während der Yogapraxis in Einklang gebracht = Vinyasa. Man praktiziert eine fließende Übungsabfolge, in der jede Körperstellung (Asana), 5 Atemzüge gehalten wird.

Die erste Serie: „Primary series“ bzw. Yoga Chikitsa, die Yoga-Therapie, reinigt den Körper und richtet diesen wieder korrekt aus. Vorwärtsbeugen und hüftöffnende Übungen, schaffen die Grundlage, für die weiteren Übungsreihen.

Eine regelmäßige Praxis macht den Körper stark, flexibel und widerstandsfähig gegen Krankheiten. Das Nervensystem wird gereinigt und der Geist wird klar und beweglich.

Die zweite Serie oder auch „intermediate series“ (Nadi Shodana) bringt die Ashtanga Vinyasa Yoga Praxis von einer physischen auf eine energetische Ebene.

Nadi Shodana bedeutet Reinigung der Energiekanäle, durch die der Fluss des Prana (= Energie) aktiviert und harmonisiert wird.

Die zweite Serie arbeitet vor allem an der Flexibilität, Öffnung und Stabilität des Rückens und wirkt dadurch auch stärker auf das Nervensystem; die fortgeschrittenen Serien erfordern noch mehr Kraft, Stehvermögen und Konzentration.

Die Geschichte des Ashtanga Vinyasa Yoga:
Die Wurzeln , so wie wir es heute praktizieren, gehen auf Shri Tirumali Krishnamacharya zurück, welcher Anfang des letzten Jahrhunderts siebeneinhalb Jahre bei seinem Guru Rama Mohan Brahmachari im Himalaya lebte und von ihm Yoga und Pranayama lernte.

Danach ging Krishnamacharya nach Mysore und unterrichtete Yoga am Mysore Palace. Shri K. Pattabhi Jois (Guruji) traf seinen Lehrer Shri T. Krishnamacharya 1927 in Mysore und war bis 1945 sein Schüler. Er unterrichtete viele Jahrzehnte Ashtanga Vinyasa Yoga in Mysore und starb am 18. Mai 2009 im Alter von 94 Jahren.

Sein Enkel Shri R. Sharath unterrichtet weiter in seiner Tradition in Mysore.

„Oh Yogi, don’t do Yoga without Vinyasa“ (Vama Richi)

Das Yogahaus
Martina Marcik • 2114 Großrußbach, Waldweg 3 • Tel.: 0676 / 70 39 331 • E-Mail:  info@dasyogahaus.eu

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